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Kostenrechnung
 

Moderne Kostenrechnung in Unternehmen

von Dipl. Kfm. Jörg Neuhaus
Die klassische Zielsetzung der Kostenrechnung ist es, die Transparenz des Unternehmens auf der Kostenseite zu erhöhen. D.h. die Kostenrechnung zeigt auf, wo im Unternehmen Kosten entstehen. Jedoch zeigt sich immer mehr, dass diese Sichtweise einer modernen Kostenrechnung nicht mehr gerecht wird. Heute erfüllt eine moderne Kostenrechnung wesentlich mehr Funktionen und kann für das Management ein wesentliches Steuerungsinstrument für die Unternehmensführung sein.

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Benchmarking von Beteiligungsgesellschaften
von Prof. Dr. Stefan Jugel (University of Applied Sciences / FH Wiesbaden)


Die älteste und größte Datenbasis zu Leistungsdaten und damit zum Benchmarking im Beteiligungsgeschäft findet sich in den USA, aufbereitet von der Beratungsgesellschaft Venture Economics und der National Venture Capital Association (NVCA). Deshalb wird in diesem Beitrag insbesondere hierauf Bezug genommen.

Dieser Datenbasis verdankt man heute im Langzeitvergleich erstellte Aussagen wie etwa zum Renditevergleich von Beteiligungskapital (synonym gebraucht für Private Equity = Venture Capital + Buyout) zu alternativen Kapitalanlagen wie insbesondere Aktien. Als grober Anhaltspunkt wird von Venture Economics beispielsweise die Rendite von Private Equity 3-5% über der von Aktienanlagen gesehen.

Ein sehr viel differenzierteres Bild ergibt sich schnell, wenn Private Equity nach Venture Capital und Buyout differenziert betrachtet werden.

Der Status-quo des Leistungsvergleichs aus heutiger Sicht wird transparent in einer aktuellen Darstellung von Venture Economics (siehe Tabelle 1).

Betrachtet wurden anhand von US- Daten von 1969-2001 die durchschnittliche Rendite sowie deren Standardabweichung als Risikomaß. Damit werden in der Tendenz zwei Erkenntnisse zum Ausdruck gebracht:

1. Je früher in der Unternehmensentwicklung eine Beteiligung erfolgt, desto höher sind die Renditeerwartungen, aber auch das Risiko.

2. Für den Buyout-Bereich wurde darüber hinaus ermittelt, dass mit der Größe der Fonds die Renditeerwartungen sinken.

Quelle:
www.competence-site.de

 

Balanced Scorecard als Controllinginstrument
von Dr. Markus Peters (ThyssenKrupp Materials AG)


Der Vortrag von Dr. Markus Peters gibt einen einführenden Überblick über das Instrument "Balanced Scorecard". Er beginnt mit kurzen Abrissen rationalen ökonomischen Handelns sowie des Controlling als Führungsteilfunktion und Informationsgrundlage ökonomischen Handelns.

Im Hauptteil des Vortrags erläutert er Grundlagen und Ziel sowie - an Hand eines fiktiven Beispiels - Aufbau und Vorgehensweise der Balanced Scorecard. Abschließend beschreibt er einen idealtypischen Prozess der Einführung einer Balanced Scorecard und fasst ihre Vor- und Nachteile zusammen.

(Autor des Abstracts: Competence Site/NetSkill)

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Kostenmanagement im Kleinbetrieb

Die wirtschaftliche Flaute fördert auch bei kleineren Unternehmen die Bereitschaft, sämtliche Ausgaben-Positionen auf den Prüfstand zu bringen. Doch für ein produktives Kostenbewusstsein genügen gut gemeinte Sparvorsätze nicht. Wir nennen die wichtigsten Schrauben, an denen erfolgreiche Sparkommissare drehen.

Die Berichte über Umsatz- und Gewinneinbrüche sowie die schwachen konjunkturellen Aussichten finden bei Weitem nicht nur in den Medien statt: Viele Kleinunternehmer und Selbstständige spüren die Flaute am eigenen Leib. Klar, dass das Hauptaugenmerk auf dem Hereinholen zusätzlicher Aufträge und dem Aufspüren neuer Kunden liegt...

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Bundesministerium der Finanzen "Grundlagen und Erfahrungsberichte aus der  Bundesverwaltung zum Thema Kosten- und Leistungsrechnung "

Die seit einigen Jahren diskutierte Modernisierung und Neuausrichtung der öffentlichen Verwaltung zieht tief greifende Veränderungen in den administrativen Strukturen und Abläufen nach sich: Neben der Handlungsmaxime der Rechtsstaatlichkeit muss die Verwaltung verstärkt die Prinzipien der Effizienz und Effektivität der staatlichen Aufgabenerfüllung in den Vordergrund rücken. Die bessere Steuerung der knappen finanziellen Ressourcen bildet dabei einen Schwerpunkt. Mitte der 90er Jahre wurde begonnen, das betriebswirtschaftliche Instrument der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) in die Verwaltung einzuführen. Während davor in erster Linie die Frage: "Wie viel Geld geben wir aus?" von Interesse war, wird nun ergänzend gefragt: "Wofür geben wir unser Geld eigentlich aus?" Mit der KLR wird damit erstmals auf die Arbeitsergebnisse – den Output (Produkte) – der Verwaltung abgestellt.

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Existenzgründung

 

Welche Rechtsform ist die Richtige?

Die Anzahl denkbarer Rechtsformen für neue Unternehmen ist beträchtlich. Die wenigsten Gründungswilligen sind jedoch mit den Unterschieden zwischen den verschiedenen Unternehmens-Formen vertraut, manche Gestaltungs-Alternative ist gar nicht bekannt. link...

 

Prüfung der wichtigsten Bundesförderprogramme

Das Beratungsunternehmen Evers & Jung hat im Auftrag des Stern die wichtigsten Bundesförderprogramme und ausgewählte regionale Foerderprogramme zusammengestellt und einer kritischen Prüfung unterzogen.

Studie acrobat

 

Steuer

Minimalsteuer für Kleinunternehmen

Die von Wirtschaftsminister Clement angekündigte Steuer- und Buchführungserleichterungen für Existenzgründer erläutert eine Pressemitteilung des BMWI: Bei einem Umsatz bis 17.500 Euro (ab 2004 35.000 Euro) sollen die Betriebskosten pauschal mit 50 Prozent angesetzt werden, somit würde neben Umsatz- und Gewerbesteuer auch normalerweise die Einkommensteuer entfallen. Wie uns auf Nachfrage mitgeteilt wurde, soll die Reform im Gegensatz zu anders lautenden Presseberichten auch für bereits bestehende Kleinunternehmen gelten und rückwirkend ab Januar 2003 angewandt werden. Die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes (evtl. als Anhängsel an das vieldiskutierte "Steuervergünstigungsabbaugesetz") wird aber noch einige Zeit dauern.

* Copyright akademie.de asp GmbH 1999 - 2003

 

Nachrichten
 

Glos: Einigung bei der Dienstleistungsrichtlinie stärkt deutsche Unternehmen und Kunden

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos begrüßt die jüngste Einigung der Mitgliedstaaten zur EU-Dienstleistungsrichtlinie. Das Verhandlungsergebnis im Rat basiere auf einem ökonomisch und sozial ausgewogenen Kompromiss und trage wichtigen deutschen Interessen Rechnung. Bundesminister Glos erklärte: "Der Kampf um eine bessere Richtlinie hat sich für Deutschland gelohnt. Nach schwierigen Beratungen haben wir nun eine Lösung gefunden, welche sowohl den Interessen der deutschen Unternehmen als auch der deutschen Kunden Rechnung trägt." Wesentliche deutsche Interessen sind gewahrt. So sind das Arbeitsrecht sowie Gesundheits- und Sozialdienstleistungen einschließlich der Pflege von der Richtlinie ausgenommen.

Die heutige Einigung im EU-Wettbewerbsfähigkeitsrat bringt deutliche Erleichterungen im Dienstleistungssektor. Unverhältnismäßige Hürden für grenzüberschreitend tätige Dienstleister müssen abgebaut werden. Zudem werden für Dienstleister europaweit "Einheitliche Ansprechstellen" eingerichtet, bei denen alle notwendigen Informationen und Behördengänge zentral aus einer Hand abwickeln werden können. Auch die Dienstleistungskunden profitieren von der neuen Richtlinie durch ein verbessertes Dienstleistungsangebot und mehr Informationsmöglichkeiten. Deutliche Verbesserungen soll es auch im Bereich der Verwaltungszusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten geben.

Bundesminister Glos: "Die Einigung trägt unverkennbar die deutsche Handschrift. Jetzt liegt ein Entwurf auf dem Tisch, der deutsche Unternehmen bei der Erschließung von Märkten in Europa voranbringt."
 

 

Energiepolitischen Dialog mit den baltischen Staaten verstärken*

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, ist heute auf Einladung der Deutsch-Baltischen Handelskammer (DBHK) mit seinen baltischen Kollegen zusammengetroffen.

Bundeswirtschaftsminister Glos bekräftigte dabei die Absicht, die drei Ostseeanrainerstaaten intensiv in die energiepolitische Diskussion um eine sichere Energieversorgung Europas einzubinden. Bundesminister Glos: "Sachgerechte Lösungen werden nur in einem offenen und spannungsfreien Dialog gefunden. Nur so sind Irritationen, wie sie im Zusammenhang mit der Gasfernleitung durch die Ostsee aufgetreten sind, zu vermeiden."

Otto Graf Lambsdorff, der Gründungsvorsitzende der DBHK, wies ebenfalls darauf hin, dass es im Interesse aller vier Staaten liege, bei dem Thema Ostseeleitung zu einer Versachlichung der Diskussionen zu kommen. Hierzu habe das Treffen einen wichtigen Beitrag geleistet.

Der Sprecher der im Baltikum aktiven deutschen Wirtschaft, DBHK-Präsident Gunter Dunkel, betonte, dass die angestrebte Stärkung der Versorgungssicherheit der baltischen Energieversorgung nur dann gelingen kann, wenn diese Staaten stärker in den westlichen Energieverbund eingebunden werden. Erforderlich sei hierfür eine alle Energieträger einbeziehende Strategie.

 

* (c) BMWI  http://www.bmwi.de 

 

EZB-Zinserhöhung spiegelt Kräftigung des Aufschwungs wider *

 

In der Sitzung vom 03.08.2006 hat der EZB-Rat entschieden, die Leitzinsen für den Euroraum um weitere 0,25 Prozentpunkte zu erhöhen. Damit beträgt der Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte nunmehr 3,0 Prozent.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, erklärte hierzu: "In den vergangenen Monaten hat sich die Konjunktur im Euroraum, insbesondere aber auch in Deutschland, mehr und mehr gefestigt. Die Zinserhöhung der EZB spiegelt diese Festigung der Konjunktur wider. Der stabile konjunkturelle Aufwärtstrend ist dadurch noch nicht gefährdet. Ich vertraue darauf, dass die EZB bei ihren Entscheidungen im Blick behalten wird, dass die gestiegene Inflationsrate vor allem auch auf die vorübergehend hohen Energiepreise zurückzuführen ist."
     

* (c) BMWI  http://www.bmwi.de 

 Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie Juni 2006 *

Die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen hat sich vorläufigen Angaben zufolge [2] im Juni gegenüber dem Vormonat preis- und saisonbereinigt [3] leicht um -0,5 % abgeschwächt, nachdem sie bereits im Mai abwärts revidiert um 1,5 % gesunken war. Zuletzt war ein überdurchschnittlicher Umfang an Großaufträgen zu verzeichnen. Einen deutlichen Rückgang der Bestelltätigkeit meldeten die Hersteller von Konsumgütern (-4,2 %). Bei den Investitionsgüterproduzenten ging das Ordervolumen um 1,2 % zurück. Im Bereich der Vorleistungsgüterproduzenten war dagegen ein Anstieg der Auftragseingänge um 1,5 % zu verzeichnen. Der Rückgang des Ordervolumens in der Industrie insgesamt war ausschließlich auf die Abschwächung der Bestellungen aus dem Inland zurückzuführen, die um 1,2 % abnahmen. Die Aufträge aus dem Ausland erhöhten sich demgegenüber leicht (+0,2 %).

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich (Mai/Juni gegenüber März/April) stagnierte das Ordervolumen in der Industrie (0,0 %). Während die Inlandsnachfrage weiter spürbar zunahm (+1,9 %), gingen die Bestellungen aus dem Ausland um 1,7 % zurück. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen nahm die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen insgesamt bei den Herstellern von Investitionsgütern leicht ab (-0,3 %). Die Auftragseingänge der Vorleistungs- und Konsumgüterproduzenten erhöhten sich demgegenüber um 0,3 % bzw. um 1,3 %.

Ihr Vorjahresniveau überschritten die Auftragseingänge in der Industrie im Zweimonatsvergleich Mai/Juni um 8,1 %. Die Auslandsaufträge lagen dabei um 9,9 % und die Inlandsaufträge um 6,2 % über dem entsprechenden Stand des Vorjahres.

Die Dynamik der Bestelltätigkeit in der Industrie hat sich in den letzten Monaten etwas abgeschwächt. Die aktuelle Entwicklung der Bestelltätigkeit dürfte allerdings auch durch den frühen Ferienbeginn in dem von seinem Gewicht her bedeutenden Bundesland Nordrhein-Westfalen beeinflusst worden sein. Insgesamt stellt sich die Auftragslage in der Industrie nach der seit Monaten spürbar aufwärts gerichteten Entwicklung nach wie vor gut dar. Die Aussichten für Entwicklung der Industriekonjunktur bleiben in den kommenden Monaten weiterhin positiv.

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[1] Methodische Erläuterungen siehe unter destatis
[2] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
[3] Verfahren Census X-12-ARIMA.

Auftragseingang in der Industrie
Berichtsmonat Juni
PDF: 109,1 KB

Fraunhofer Institut stellt BMWi-Förderprogrammen gutes Zeugnis aus*

Das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) Karlsruhe hat die beiden Innovationsprogramme "Erhöhung der Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen" und "Förderung von Forschung und Entwicklung bei Wachstumsträgern in benachteiligten Regionen" auf breiter Basis evaluiert und dabei durch die Bank gute Noten verteilt. Die unabhängige Erfolgskontrolle bestätigt mit wissenschaftlichen Methoden, dass von beiden Programmen deutliche positive Wirkungen auf Wachstum, Beschäftigung und Exporte ausgehen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird die Empfehlungen zur Fortentwicklung der Programme aufgreifen und sich dabei am Bedarf der innovativen mittelständischen Unternehmen orientieren. Beide Programme bilden zusammen mit der Industriellen Gemeinschaftsforschung das Rückrat der nach­frageorientierten Technologieförderung des BMWi für den Mittelstand. Der Förderschwerpunkt neue Bundesländer soll erhalten bleiben. Das BMWi wird auch in den nächsten Jahren die finanziellen Mittel deutlich erhöhen, die Förderstruktur erhalten und so dem innovativen Mittelstand ein verlässlicher Partner bleiben.
Die Abschlussberichte liegen vor und werden im Internet des BMWi veröffentlicht.

* (c) BMWI  http://www.bmwi.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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